Päpste im Wandel der Zeit


Der Papst - Kirche, Macht und Machtmissbrauch

02.04.2019

Johannes Paul ll., Benedikt XVl. oder Franziskus zählen zu den bedeutenden Päpsten der Neuzeit, die während ihrer Amtszeit versuchen die christliche Institution in der Gegenwart neu zu definieren. Mit der Bitte um Vergebung setzt sich der seit 2013 amtierende Papst Franziskus unter anderem für einen respektvollen Umgang zwischen den Weltreligionen ein.

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Dennoch kämpft die Kirche nach zahlreichen vertuschten Missbrauchsfällen und einer Anti-Missbrauchskonferenz ohne echte Konsequenzen weiterhin mit ihrer Vergangenheit. In der sechsteiligen Free TV Premiere "Der Papst - Kirche, Macht und Machtmissbrauch" beleuchtet n-tv von Karfreitag bis Ostersonntag ab 22.05 Uhr jeweils in Doppelfolgen die Entwicklungen des Papsttums von den Ursprüngen bis in die Neuzeit.

Zwischen Kreuzzügen, Mythen, Reformation und der Moderne

Im Laufe der Dekaden unterlag die Kirche einem langsamen aber steten Wandel. Aus einer Minderheit, die von Kaiser Nero aufgrund ihres Glaubens verfolgt wurde, entstand eine Glaubensgemeinschaft, die unter Papst Urban ll. selbst strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kreuzzüge anzettelte. So weiteten sich der kirchliche Einfluss und die Macht des Papstes über die Jahrhunderte aus, bis die Kritik Martin Luthers an den Praktiken des Klerus schließlich die Reformation und Aufspaltung der Kirche auslöste. Die spannende Doku-Reihe dringt tief in die Geheimnisse und Skandale der Kirche ein und zeigt ihre beeindruckende, aber auch blutige Geschichte.

Der Papst - Kirche, Macht und Machtmissbrauch
19.-21.04.2019
22.05 Uhr
n-tv